Vergebung in einer Beziehung ist leichter gesagt (geschrieben) als getan.

Wenn dein Partner eine Fehler gemacht hat , ob klein oder groß, so sind wir zunächst sauer und wollen ihn oder sie zunächst dafür bestrafen! Irgendwie bestrafen zum Beispiel durch Sexentzug, Schweigen oder irgendwelche sinnfreien Verbote.

An die Vergebung wird nicht gedacht. Man denkt wenn man vergibt, dann tut man dem Partner etwas Gutes. Dann ist er oder sie von seiner Schuld befreit. Doch das ist ein falscher Gedanke, wenn es um die Vergebung geht.

Vergebung kommt viel zu kurz in der Beziehung und auch generell in unserem Leben. Wir denken nicht daran zu vergeben, wir denken eher zuerst an die Rache! Der Partner muss zunächst deinen Zorn fühlen, mit dem Ziel, dass er oder sie dadurch denselben Schmerz erleidet, den Du auch gefühlt hast. Wie Du mir, so ich Dir! Leider ist dieser Satz nicht so ganz klug und definitv nicht zielführend in einer Beziehung.
Dabei ist die Vergebung für uns von so einem enormen Vorteil!

Vorteile der Vergebung in der Beziehung

Die Vergebung befreit Dich von den neagtiven Gedanken und Gefühlen. Wenn Du vergibst, dann gehts du aus der Opferrolle heraus und du tust dir sehr viel Gutes damit.
Vergebung wirkt sich positiv auf deine Gesundheit aus und lässt keine Verbitterung übrig. Die Vergebung macht dich zum Gewinner in jeder Situation. Dabei heisst Vergebung nicht, dass Du vergibst und der andere darf sich weiter schlecht benehmen oder dich sogar verletzen. Vergeben heisst keine Groll mehr gegen jemanden zu hegen und zur Ruhe kommen. Und wenn Du merkst, dass sich das Verhalten deines Partners auch nach der Vergebung nicht ändert, dann ist es völlig legitim den Schlussstrich zu ziehen. Du musst vergeben, aber Du darfst dir nicht alles gefallen lassen. Das ist wichtig zu erkennen.
Eventuell wirst Du gewisse Dinge nicht sofort vergeben können, was in Ordnung ist. Manchmal ist die Vergebung ein längerre Prozess, der sich aber am Ende lohnen soll.

Grundregel der Vergebung

Es bleibt aber die Grundregel: je eher Du vergibst, desto besser ist es für dich und eure Beziehung.

Woran merke ich nun, dass ich vergeben habe? Jetzt könnte jeder einfach sagen: ich habe vergeben! Doch deine Gefühle verraten dir recht schnell ob Du vergeben hast, oder nicht. Gefühle kannst Du leider nicht austrixen, das ist ja das Tolle daran! Wenn Du wirklich vergeben hast und an die Fehler deines Partners oder an deinen Partner denkst, dann tauchen nicht mehr die Gefühle der Enttäuschung und Wut auf. Du wirst ebenfalls nach der Vergebung deinem Partner die Fehler nicht mehr vorwerfen.

Vergebung ist ein Zustand der Beruhigung der eigenen Gefühle! Dieser Zustand fühlt sich extrem gut an und befreit Dich.

Keine Vergebung – Kein Gewinn

Was passiert wenn Du nicht vergibst? Wenn Du nicht vergibst, dann hat es negative Folgen auf eure Beziehung allgemein und auch die Beziehung zum Partner. Wenn Du nicht vergibst, zieht sich deine Verbitterung durch deine ganze Beziehung (Leben) hindurch. Es zeigt sich in deinem Verhalten, in deinem Denken und auch dein Partner wird sich von Dir entfernen, wenn Du nicht vergibst.
Das Vergeben muss gelernt sein und erst wenn Du das Vergeben vollständig in dein Leben integriert hast, dann lebst Du ein freies Leben! Du bist befreit von Groll, Hass und jeglichen Zweifeln, also von allen negativen Gefühlen! Vergeben müssen beide Partner nicht nur der eine. Vergebung in einer Beziehung ist eine Pflicht, die man sich immer wieder vor Augen führen muss. Ohne Vergebung wird deine Beziehung sehr kurz andauern. Beziehungen ohne Vergebung sind Hassgemeinschaften!

trennung ist ok
Trennung ist auch ok!

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